München-Nürnberg-Express weiter schnells­ter Re­gio­nal­ver­kehr Deutsch­lands

Fahrgäste des München-Nürnberg-Express pro­fi­tie­ren weiter vom schnells­ten Re­gio­nal­ver­kehr Deutsch­lands: Seit 2006 wird die Re­gio­nal­ver­bin­dung zwischen den beiden größten Städten im Freistaat mit IC-Zügen gefahren. Das Er­satz­kon­zept mit Wagen im IC-Komfort und zu­sätz­li­chen Dop­pel­stock­wa­gen bleibt nun länger als vor­ge­se­hen bestehen. Denn die Zulassung der für diese Ver­bin­dung be­stell­ten neuen Skoda-Züge verzögert sich noch.

Die Ver­bin­dung München – Nürnberg ist bei Reisenden im Bahnland-Bayern sehr beliebt. Denn dank der Aus­bau­stre­cke München – In­gol­stadt und weiter über die Schnell­fahr­stre­cke bis Nürnberg kann man im Re­gio­nal­ver­kehr mit bis zu Tempo 200 in gut ein­ein­halb Stunden zwischen der Lan­des­haupt­stadt und der Fran­ken­me­tro­po­le reisen – und das Ganze mit dem Bayern-Ticket oder anderen Re­gio­nal­ti­ckets.

Ent­spre­chend beliebt ist die Ver­bin­dung bei Reisenden im Bahnland Bayern – weshalb die Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft, die den Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr plant, fi­nan­ziert und kon­trol­liert, mit neuen Zug­gar­ni­tu­ren das Angebot deutlich ausweiten möchte. Neue Dop­pel­stock­zü­ge von Skoda sollen künftig für mehr Ver­bin­dun­gen und mehr Platz in den Zügen sorgen. Der Einsatz dieser Fahrzeuge ist derzeit jedoch noch nicht möglich. Sobald die Zulassung für den Re­gel­be­trieb al­ler­dings erfolgt ist, werden die Züge im Li­ni­en­dienst ein­ge­setzt. Bis Dezember 2019 findet ein Vor­lauf­be­trieb zwischen München und In­gol­stadt statt.

Rückblick: Im Juni 2013 hatte die Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) den Zuschlag für den Re­gio­nal­ver­kehr auf der Bahn­stre­cke München – In­gol­stadt – Nürnberg an DB Regio Bayern erteilt. Für den Verkehr über die Neu­bau­stre­cke schloss die Deutsche Bahn mit der Firma Skoda einen Vertrag über die Lieferung von 42 Fahr­zeu­gen (sechs Gar­ni­tu­ren aus je sechs Rei­se­zug­wa­gen und je einer Lok) ab. Ver­trag­lich ver­ein­bart war ein Start mit Beginn des Ver­kehrs­ver­tra­ges im Dezember 2016.  

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