Die „Unter­ir­di­schen Gänge“ von Zwiesel

In Zwiesel können Gäste untertags auf Entde­ckungstour gehen. Denn die unter­ir­di­schen Gänge der Stadt bergen so manches Geheimnis. Früher sicherte das mit Flucht­wegen, Verstecken und Vorrats­kammern ausge­stattete Gangsystem das Überleben in Zeiten von Bedrängnis und Not. Seit Sommer 2007 kann man die Gänge unter sachkun­diger Führung fast täglich besich­tigen.

Der geologische Untergrund der Höhle besteht hauptsächlich aus Cordierit-Gneisen. Noch heute sind die Ursprünge dieser aus dem nackten Fels geschlagenen unterirdischen Gänge von Experten nicht vollständig erforscht. In den letzten Jahrhunderten wurden die Gänge jedoch oft als Lagerstätten genutzt. Über ihren eigentlichen Verwendungszeck gibt es noch heute unterschiedliche Theorien. In einer sachkundigen Führung kann man sich darüber ein eigenes Bild machen und so manchem Geheimnis auf die Spur kommen.

Eine Anmeldung in der Tourist-Information ist vorab erforderlich, da nur eine begrenzte Zahl an Besuchern pro Führung die Gänge besuchen kann.

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