Bahnland Bayern in Zahlen

1.060 Stationen.

Und ein Zuhause.

1.060 Bahnhöfe und Haltepunkte bieten Ihnen landesweit einen bequemen Einstieg zu besten Verbindungen mit den bayerischen Bahnen. Zum Vergleich: 1996 gab es 1.017 Stationen, dabei wurden insgesamt 18 Halte stillgelegt und 61 kamen neu hinzu. 20 neue Stationen, vorwiegend im ländlichen Raum, sollen das Bahnland Bayern in Zukunft noch attraktiver machen.

zur Stationsoffensive

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122 Mio. Zugkilometer.

Und damit acht Mal um die Welt.

Die bayerischen Regionalzüge und S-Bahnen legen im Auftrag des Freistaats 122 Millionen Zugkilometer pro Jahr zurück – täglich also mehr als 330.000 Kilometer. Theoretisch umrunden die bayerischen Regionalzüge und S-Bahnen zusammengenommen demnach täglich acht Mal die Erde. Kein anderes Bundesland verzeichnet ein solches Leistungsvolumen! Zum Vergleich: 1995 waren es noch 82 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Das heißt, seit der Bahnreform hat die BEG das Fahrplanangebot um knapp die Hälfte ausgeweitet.

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Und ganz Bayern in der Hand.

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Über 60 Mio. Bayern-Tickets.

Und das ganz ohne Fußball.

Seit seiner Einführung im Jahr 1997 erreichten mit dem Bayern-Ticket über 130 Millionen Fahrgäste ihre Ziele! Damit ist das Bayern-Ticket das erfolgreichste Länderticket in Deutschland. 1997 wurden übrigens pro Jahr weniger als 350.000 Tickets verkauft, 2012 waren es rund 4,5 Millionen, bis heute sind es insgesamt über 60 Millionen verkaufte Bayern-Tickets – eine echte Erfolgsgeschichte. 

zum Bayern-Ticket

1,3 Mio. Fahrgäste pro Tag.

Und einmal die Liebste.

Jeden Werktag nutzen rund 1,3 Millionen Fahrgäste den klimaschonenden Nahverkehr der bayerischen Bahnen. Seit der Bahnreform hat sich die Anzahl der Fahrgäste im Regionalverkehr (inkl. S-Bahn Nürnberg) um 73 Prozent erhöht. Bei der S-Bahn München ist die Nachfrage um 33 Prozent gestiegen.

Ein Zughalt pro Sekunde.

Und ein Wieder­sehen.

Pro Jahr gibt es 22,6 Millionen Halte von Nahverkehrszügen im Freistaat. Während der üblichen Betriebszeiten von ca. 06:00 bis 24:00 Uhr ist das jede Sekunde einer – und dank Bayern-Takt an nahezu jeder Station mindestens einer pro Stunde, mit aufeinander abgestimmten Umstiegsmöglichkeiten an 60 Knotenbahnhöfen. 

6.000 Kilometer Streckennetz.

Und die schönsten Aussichten.

Seit 1996 gab es vier Strecken­re­ak­ti­vie­rungen (Hörpolding – Traun­stein, Senden – Weißenhorn, Selb-Plößberg – Asch; Alten­stadt – Neustadt (Waldnaab)) und zwei Strecken­neu­bauten (Ingol­stadt – Nürnberg, Neufahrn – Flughafen München). Damit ist das Streckennetz seit der Bahnreform gewachsen: Heute ist der Freistaat über ein Streckennetz von mehr als 6.000 Kilometer Länge bis nahezu in den hintersten Winkel erschlossen – das entspricht etwa der Strecke vom Eiffelturm in Paris zum Empire State Building in New York. Die schönste Aussicht der Welt gibt es aber nur im Bahnland Bayern.

Stagnie­rende Finanz­mittel.

Und trotzdem mehr Leistung.

Seit der Bahnreform hat die BEG das Angebot auf der Schiene um knapp die Hälfte ausge­weitet. Und das, obwohl die Bundes­mittel für den Schie­nen­per­so­nen­nah­verkehr (SPNV) stagnierten und die Infra­struk­tur­ge­­bühren für die Nutzung von Gleisen und Bahnhöfen deutlich zugelegt ha­ben. Die deutliche Ausweitung des Angebots war nur deshalb möglich, weil die Verkehrs­un­ter­nehmen ihre Leistungen im Rahmen des Wettbe­werbs günstiger anbieten. Die so gewon­nenen finan­zi­ellen Spiel­räume hat die BEG für Leistungs­ver­bes­se­rungen genutzt, vor allem für Takt-Auswei­tungen und für Neufahr­zeuge mit mehr Komfort.

Wir sorgen für Wettbewerb.

Und alle gewinnen.

Durch mehr Wettbewerb auf der Schiene sorgen schon heute acht verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen im Freistaat für mehr Qualität im SPNV – mit mehr als 1.100 Neufahrzeugen im bayerischen SPNV seit 1996. Seit der Bahnreform konnte die BEG federführend übrigens 36 Wettbewerbsverfahren abschließen – bei 18 Verfahren hat die DB den Zuschlag erhalten, 18 Projekte gingen an private Bahnen.

Insgesamt werden derzeit bereits 63 Millionen Zugkilometer im Wettbewerb gefahren (DB Regio und andere Bahnen). Etwa 26 Millionen Zugkilometer erbringt die DB Regio im Rahmen des dritten bayernweiten Verkehrsdurchführungsvertrags, dessen Leistungen die BEG bis 2023 nach und nach in den Wettbewerb überführt. Knapp 33 Millionen Zugkilometer pro Jahr entfallen auf die noch im zweiten bayernweiten Verkehrsdurchführungsvertrag enthaltenen S-Bahn-Netze München und Nürnberg (Vertragslaufzeit bis Ende 2017) und die Südostbayernbahn (Vertragslaufzeit bis Ende 2016). Die BEG beabsichtigt, bis Ende 2023 sämtliche Leistungen des bayerischen SPNV im Wettbewerb vergeben zu haben.

Details zum Wettbewerb

241.000 Fahrgäste.

Und das allein auf der belieb­testen Strecke.

Die S-Bahn-Strecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und der Hackerbrücke ist – gemessen an Fahrgästen – die beliebteste Strecke in Bayern. An einem Werktag sind dort bis zu 241.000 Fahrgäste unterwegs. Insgesamt fahren übrigens mehr als 800.000 Personen pro Werktag mit der S-Bahn München.

933 Meter über dem Meeresspiegel.

Und es geht noch höher.

Der höchste Bahnhof im Bahnland Bayern, bei dem die bayerischen Bahnn auf der Normalspur fahren, befindet sich in Klais, 933 m über dem Meeresspiegel. Doch es geht noch höher: Der höchstgelegene Bahnhof Deutschlands befindet sich nämlich auch in Bayern: Es ist der Bahnhof Zugspitzplatt mit 2.588 m über dem Meeresspiegel. Hier fährt die Bayerische Zugspitzbahn allerdings mit Zahnradantrieb auf einer Schmalspur.

Ein Bahnland Bayern.

Und trotzdem eine große Vielfalt.

Aufgrund des Wettbe­werbs ist das ehemalige Monopol der Deutschen Bahn einem vielfäl­tigen Neben­ein­ander natio­naler und inter­na­tio­naler Nahver­kehrs­an­bieter gewichen. Von den derzeit 122 Millionen Zugki­lo­metern pro Jahr im bayeri­schen SPNV erbringt die DB Regio AG inklusive ihrer Tochter­un­ter­nehmen DB RegioNetz Verkehrs GmbH (Südost­bay­ernbahn, Westfran­kenbahn, Gäubo­denbahn) und DB ZugBus Regio­nal­verkehr Alb-Bodensee GmbH heute 75 Prozent. 25 Prozent werden von anderen Verkehrs­un­ter­nehmen gefahren. Dies sind

  1. die Länderbahn GmbH DLB – ein Unternehmen der Netinera Deutschland GmbH – mit den Produkten Alex, Oberpfalzbahn, Waldbahn und Berchtesgadener Land Bahn (Joint Venture mit der Salzburg AG),
  2. die Bayerische Oberlandbahn GmbH sowie die Bayerische Regiobahn GmbH – Tochterunternehmen der Transdev GmbH – mit ihren Produkten Bayerische Oberlandbahn, Meridian und Bayerische Regiobahn,
  3. die Agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG und die Agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG, Tochterunternehmen der Benex GmbH bzw. der Benex GmbH und der Hamburger Hochbahn AG, mit ihren Netzen Agilis Nord und Agilis Mitte,
  4. die Erfurter Bahn mit ihrem Produkt Unterfranken Shuttle,
  5. die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG auf der Strecke Garmisch – Grainau.

Um den Fahrgästen in Bayern ein hochwer­tiges und leistungs­­­starkes Verkehrs­­an­­gebot zur Verfügung zu stellen, wird die Qualität der Verkehrs­leis­tungen regel­mäßig mit einer Reihe von Messsys­temen sowie weiteren Instru­menten geprüft. Hierzu zählt auch das „Quali­täts­mess­system für den bayeri­schen SPNV“, dessen Ergeb­nisse die BEG regel­mäßig in ihrem Quali­täts­ranking veröf­fent­licht. Es umfasst insgesamt 28 Regio­nal­ver­kehrs­netze im Freistaat.

zum Qualitätsranking

Der Freistaat macht's möglich.

Und wir machen mit.

Im Auftrag des Staats­mi­nis­te­riums des Innern, für Bau und Verkehr plant, finan­ziert und kontrol­liert die Bayerische Eisen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) den gesamten Regional- und S-Bahn-Verkehr im Bahnland Bayern. Damit trägt sie Sorge, dass der Nahverkehr die steigenden Mobili­täts­an­for­de­rungen unserer Gesell­schaft erfüllt.